
Archiv - Programm 2024
11:00 Uhr
Bei Wasser und Brot
Der Künstler Stefan à Wengen signiert die Jahresgabe live.
Stefan à Wengen – Original Gurus und andere Werke
Abbildungsnachweis: © Stefan à Wengen: Einhorn (Jahresgabe Kunstverein Coburg e. V. 2023)
16:00 Uhr
Bei Wein und Bier
Führung durch die Ausstellung mit PD Dr. Natalie Gutgesell.
Stefan à Wengen – Original Gurus und andere Werke
Abbildungsnachweis: © Stefan à Wengen: Original Gurus, Foto: Rosi Jörig, ProMedia
16:00 Uhr
Kunst is cool, Digga!
Lara Bittel, Sina Maria Dietrich, Nina Förster, Emma Gensler, Franca Gunzelmann, Lilli Hainke, Lisa Heil, Anna Hoffmann, Lya Jahnel, Lola Krauß, Alia Yildirim, Selma Yildiz und Finja Zweier
Ein frischer Blick auf die Kunst des Impressionismus und Expressionismus.
Schülerinnen der Klasse 9b des Eichendorff-Gymnasiums in Bamberg diskutieren Kunstwerke, die mehr mit der heutigen Zeit zu tun haben, als man zunächst denkt.

In Zusammenarbeit mit dem Eichendorff-Gymnasium Bamberg, Pilotprojekt für Kunstgeschichte in Bayern
Abbildungsnachweis: © Foto: Natalie Gutgesell
19:00 Uhr
Der Garten als Kunstwerk – Herausforderungen der Erhaltung
Dr. Doris Fischer, Direktorin Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
Im Vortrag werden die Gartenkunstwerke der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten vorgestellt, allen voran so namhafte Beispiele wie der Gothaer Schlosspark, der Greizer Park und der Altenstein.
Dabei wird der Frage nachgegangen, was sie zum Gartenkunstwerk macht und warum sich ihre Erhaltung lohnt. Mit Blick auf die Herausforderungen des Klimawandels werden die spezifischen Aufgabenstellungen, aber auch Lösungsansätze beleuchtet.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Coburg und der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
Abbildungsnachweis: © Porträt Doris Fischer, Foto: A. Kranert; Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Gotha, Foto: Constantin Beyer, Weimar; Altenstein, Foto: Tino Trautmann
19:00 Uhr
Kunst – Ästhetik – Sport, eine solidarische Allianz?
Prof. Dr. Stefan Voll, Universität Bamberg
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Kunst, Ästhetik und Sport? Wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Ausgehend von provokanten Erklärungen werden Zusammenhänge zwischen Kultur und Bewegung hergestellt, die die Entsportlichung des Sports genauso betreffen wie die Versportlichung der Gesellschaft. Sind wir alle wirklich so sportlich, wie wir meinen?
Die moderne Zeit und die moderne Kunst sind von einer gewissen Ästhetisierung des Lebens geprägt. Was bedeutet das? Sind dieses vermeintlich neue Körperbewusstsein und der Körperkult auch historisch und politisch begründet?
In Zusammenarbeit mit der Stadt Coburg und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Abbildungsnachweis: © Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Foto: Benjamin Herges
19:00 Uhr
Ich sehe was, was Du nicht siehst, und das ist Kunst
Jakob Schwerdtfeger, Kunsthistoriker und Stand-up-Comedian
Wie kann ein schwarzes Quadrat Kunst sein? Warum wird Künstlerscheiße zum Goldpreis verkauft? Und die große Frage: Kann ich das auch?
Voller Leidenschaft streift Jakob Schwerdtfeger durch die Geschichte der Kunst, bespricht die Highlights und erzählt unglaubliche Anekdoten aus dem Museum und bietet ohne Ende Funfacts und Partywissen. Er erzählt von den gewagtesten Kunstdiebstählen, den verrücktesten Fälschungen und absurdesten Rekordpreisen. Am Ende stehen mehr als zehn Gründe, warum Kunst das Leben besser macht und warum wir öfter ins Museum gehen sollten.

In Zusammenarbeit mit der VHS Coburg Stadt und Land
20:00 Uhr
Komponisten, die Gedichte von Friedrich Rückert liebten
Die internationale Preisträgerin Haruka Izawa am Steinway-Flügel
Franz Schubert (bearbeitet von Franz Liszt): Sei mir gegrüßt, Du bist die Ruh
Robert Schumann: Klaviersonate Nr. 2 g-Moll Op. 22
Franz Schubert: Klaviersonate Nr. 21 B-Dur D 960
- Preisträgerin des Internationalen Klavierwettbewerbs Hans von Bülow (2018) und des Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs (2019)
- Solistin des Nagoya Philharmonic Orchester, des Geidai Philharmonia Orchester und der Meininger Hofkapelle
- Seit 2020 künstlerische Leiterin der Konzertreihe Project NAKA in Tokio

In Zusammenarbeit mit der Internationalen Draeseke Gesellschaft e. V.
Abbildungsnachweis: © Porträt Haruka Izawa, Foto: Marcel Alexander Mayr
11:00 Uhr
Dr. h. c. Johann Andreas Ortloff (1769–1828): Der Wegbereiter des Kunst- und Gewerbevereins Coburg
Dr. Christian Boseckert, Stadtheimatpfleger Coburg
Lange blieb der geistige Vater des heutigen Coburger Kunstvereins unbekannt. Erst neuere Forschungen haben den Coburger Gelehrten Dr. Johann Andreas Ortloff ausfindig gemacht. Er setzte sich zeitlebens für die Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse ein, für die Einführung der Gewerbefreiheit, die Abschaffung der Zünfte und den Aufbau eines Gewerbeschulsystems. Aus diesem Antrieb heraus initiierte er mit Coburger Bürgern 1824 die Gründung des Kunst- und Gewerbevereins und wurde dessen zweiter Vorsitzender.
Stadtheimatpfleger Dr. Christian Boseckert skizziert das außergewöhnliche Leben Ortloffs, dessen beruflicher Werdegang als Schuhmacher begann, als Philosophieprofessor seinen Höhepunkt erreichte und als Polizeidirektor in Coburg endete.

In Zusammenarbeit mit der Historischen Gesellschaft Coburg e. V.
Abbildungsnachweis: © Porträt Christian Boseckert, Foto: privat; Porträt Johann Andreas Ortloff, Städtische Sammlungen Coburg
11:00 Uhr
Konzert „Die Sträuße in Europa“ mit dem Salonquartett Reich an Hall aus Bad Reichenhall
Das beliebte Streichquartett Reich an Hall, das 2022 sein zehnjähriges Jubiläum feierte, nimmt Sie mit auf eine Reise durch beschwingte Melodien der Salonmusik.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Johann Strauss Gesellschaft e. V.
Abbildungsnachweis: © Porträt Reich an Hall, Foto: Picasa
19:00 Uhr
Des Kaisers Bart. Römische Cäsaren und ihre Bärte
Prof. Mag. Dr. Dr. h. c. Günther E. Thüry, Paris-Lodron-Universität Salzburg
Im Nachgang der Ausstellung „Original Gurus“ des Düsseldorfer Malers Stefan à Wengen untersucht der österreichische Archäologe das Thema ‚Bart‘ aus einer völlig neuen Perspektive.
„Kaisers Bart“, sagt man, sei kein lohnendes Thema – jedenfalls nicht für einen Streit. Aber im alten Rom war das anders. Ob Kaiser einen Bart trugen oder nicht, war eine durchaus wichtige Frage. Das Barttragen kam da einem Bekenntnis zu einer bestimmten Weltsicht und Politik gleich; und es löste auch Streit und politische Kontroversen aus. Wer dem Thema etwas nachgeht, gelangt zu ganz ungeahnten Einsichten über Geschichte und Politik.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Coburg und Amici – Freunde der Humanistischen Bildung Coburg e. V.
Abbildungsnachweis: © Porträt Günter Thüry, Foto: Heidelinde Autengruber-Thüry; Kaiser Julianus II. mit Bart, Foto: Hermann Junghans, CC BY-SA 3.0 DE
14:00 Uhr
Kuratorenführung durch die Ausstellung
15:00 Uhr
Verlosung der Kunstwerke
11:00 Uhr
200. Geburtstag des Kunstvereins Coburg e. V.
Festakt mit einem Konzert von Nina Scheidmantel am Steinway-Flügel.
Präsentation des Jubiläumsbuches (Herausgeber: Kunstverein Coburg e. V.)