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  DAS WAR`S!

In 2018 erwarten Sie wieder hochkarätige Ausstellungen mit Künstlern aus Nah und Fern!
UNSER PROGRAMM steht ab Mitte JANUAR für Sie bereit.

                   

                               18.11. - 17.12.2017

JA17 - JAHRESAUSSTELLUNG

                     mit Preisverleihung „blauorange“ am Eröffnungstag

 
Über 80 Künstlerinnen und Künstler können in diesem Jahr ihre Werke präsentieren.
Wir hoffen auch, mit unserem thematischen Aufbau eine spannende Ausstellungsgliederung erreicht zu haben und wünschen Betrachterlust z. B. beim Vergleich der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Natur“, der „Abstraktion“ und dem Stillleben sowie manchen anderen.

  Der blau-orange-Preis 2017
gestiftet von der VR-Bank Coburg

wurde in diesem Jahr vergeben an:

1. Die drei Werke „I“ , „II“ und „III“, Öl auf Leinwand, von Jolanta Groffik, Coburg

2. „Am Eichberg“, Acryl auf Leinwand, von Axel Grünig, Weitramsdorf

3. „Verdorrte Erde“, Acryl u. Mischtechnik auf Leinwand, von Ülfet Olgun, Rödental


1. Völlig konsequent im neutralen quadratischen Format zeigt Jolanta Groffik in der Variation der drei Werke, ebenfalls konsequent ohne anekdotische Titel, pure Malerei, wozu Sie ebenso konsequent das pigmentstärkste malerische Ausdrucksmittel, die Ölfarbe verwendet. Ohne jeglichen Anflug gegenständlicher Assoziationen können die freien Elemente purer Malerei kraftvolle Kompositionen aus dem Dreiklang von  Farbe, Duktus und  Rhythmus entwickeln.


2. Fotorealistisch anmutend mit großem Tiefensog zeigt das großformatige Gemälde „Am Eichberg“ von Axel Grünig eine subtile malerische Komposition mit hohem Stimmungsgehalt, die in Farbtonreihen und dem Spiel von Hell und Dunkel den Betrachter vollkommen umfasst und ihn Klang, Geruch und Geräusch des Waldes empfinden lässt. Vollkommen umschlossen von den Elementen der Natur konzentriert das Bild auf alle Variantionen des Lichtes, vom gleißenden Hell über mannigfaltige Reflexionen und Nebeldiffusion bis zum tiefen Dunkel.

       

3. Die „Verdorrte Erde“ mit ihrer schrundigen Oberfläche, die uns Ülfet Olgun eindringlich vor Augen führt, muss als Mahnung empfunden werden. In einen hoffnungsvoll schönen Horizont frisst sich unaufhaltsam der salzig-krustige, unangenehm anmutende untere Bereich, der bereits fast die Bildhälfte erreicht hat. Gerade der harte Kontrast zwischen den Texturen – hier taktil wirkende Oberfläche – dort anmutende lasierende Malerei lässt uns im Zwiespalt zwischen sinnlicher und optischer Wahrnehmung und unterstreicht damit noch den bildhaft  provozierten Konflikt zwischen Wirklichkeit und Wunsch.

 





 

                   
  
 
 


     



 


 




 

 
 








 

 

 






 


                                                                                                                    

 

 


 


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